Mein ganz persönlicher Ansatz: Über die Zutaten der Fettverbrennung

Orte der FettverbrennungWenn Sie abnehmen möchten, wollen Sie in erster Linie Fett verbrennen. Doch welche “Zutaten” bzw. Strukturen sind überhaupt nötig, um wirklich effektiv Körperfett verbrennen zu können? Lassen Sie mich Ihnen meine persönliche, wissenschaftliche Sichtweise der Fettverbrennung erläutern. Alle nötigen Strukturen können übrigens über gezielte Ernährung, Nahrungsergänzung und einige Übungen gebildet werden. In einem schlangk-Coaching verrate ich Ihnen gerne, wie es funktioniert.

Um effektiv Fett verbrennen zu können, brauchen Sie:

1. Sauerstoff als Oxidationsmittel
Ohne Sauerstoff keine aerobe Engergiegewinnung und keine Fettverbrennung. Es geht dabei gar nicht so sehr darum, wie viel Sauerstoff Sie einatmen, sondern vor allem darum, wie viel Sauerstoff tatsächlich im Gewebe abgegeben wird und somit Ihrer Muskelzelle zur Verfügung steht. Sie müssen es also schaffen, mehr Sauerstoff pro Zeit zum Ort der Fettverbrennung zu transportieren. Hierbei spielen Hämoglobin, Ferritin (ein raffiniertes Maß für Myoglobin), Kapillarisierung, Sauerstoffaffinität und Ihr Herzminutenvolumen eine bedeutende Rolle. Ich verrate Ihnen gern, wie Sie mehr Sauerstoff zur Zelle bringen und damit mehr Fett verbrennen können.

2. Muskelzellen als Ort der Fettverbrennung
Fett wird in nennenswertem Umfang einzig und allein in den Mitochondrien der Muskelzellen verbrannt. Nirgends sonst. Diesen Vorgang nennt man Beta-Oxidation. Dementsprechend haben Sie mit wenigen Muskeln leider nur eine geringe Fettverbrennung. Muskeln verbrennen übrigens auch im Ruhezustand Fett, z.B. im Schlaf. Das ist wohl die bequemste Art, überschüssige Energie loszuwerden. Unsere Muskeln sind vergleichbar mit dem Motor eines Autos. Ohne den Motor kann das Auto kein Benzin verbrennen. Und ohne Muskeln können Sie kein Fett verbrennen. Sie sollten sich also ein paar Muskeln zulegen. Wie? Keine Sorge – Sie müssen nicht ins Fitnessstudio oder Bodybuilder/in werden. Es funktioniert zum Großteil über Ernährung und einige spezielle Übungen, die ich Ihnen vermitteln werde. Diese können Sie bequem daheim durchführen. Für Frauen: Keine Angst – man sieht Ihnen die Muskeln nicht an.

3. Mitochondrien – die “Kraftwerke” in den Muskelzellen
Wenn Sie dann einige Muskeln bzw. Muskelzellen besitzen, sollten Sie diese mit möglichst vielen Energiekraftwerken, den Mitochondrien bestücken. Denn die eigentliche Fettverbrennung (die Beta-Oxidation) spielt sich im Inneren (in der Matrix) dieser Mitochondrien ab. Sie können z.B. aktuell nur 1000 dieser kleinen Kraftwerke pro Muskelzelle besitzen – gute Fettverbrenner haben hingegen 3000 Stück, d.h. deren theoretisch mögliche Fettverbrennung wäre dann drei mal so hoch wie Ihre. Die Anzahl und die Größe dieser kleinen Brennöfen variiert natürlich auch je nach Energiebedarf der Zellart. Aber insgesamt ist das ist wie beim Automotor – Sie haben die Wahl zwischen schwachen 4 Zylindern und starken 12 Zylindern im Motor. Zur Bildung vieler fettverbrennender Mitochondrien brauchen Sie nur wenige “Zutaten”.

4. Carnitin-Shuttles zum Fettsäuretransport
Damit die Fettsäuren zur Verbrennung in die Matrix der Mitochondrien transportiert werden können, müssen Carnitin-Shuttles aktiviert werden. Dieser Vorgang wird über den Carnitin-Acylcarnitin-Transporter katalysiert. Die Übertragung der Fettsäuren auf das Shuttle stellt einen geschwindigkeitsbestimmenden Schritt der Fettverbrennung dar. Auch diese Shuttles können Sie bilden.

5. Enzyme der Fettverbrennung
Ohne die Aktivierung dieser Enzyme nutzen Ihnen auch die oben genannten Strukturen wenig. Erst wenn Sie diese besitzen, kommt die gesamte Maschinerie so richtig in Gang. Viele Menschen haben nur zwischen 0 und 10 % der möglichen 100 % fettverbrennenden Enzyme, was durch Atemgasanalyse über die Bestimmung des respiratorischen Quotienten nachgewiesen werden kann. Leider liegen daher viele nahe dem Wert 1,0 – was bedeutet, dass sie praktisch nur Kohlenhydrate verbrennen und kaum Fett. Ich verrate Ihnen in einem schlangk-Coaching gerne, wie Sie Ihre Enzyme der Fettverbrennung aktivieren, ohne die nichts passiert.

6. Hormone
Nicht zuletzt haben Hormone einen gewaltigen Einfluss auf Ihren Stoffwechsel und auf die Höhe Ihrer Fettverbrennung. Zu den bedeutendsten Hormonen in diesem Bereich zählen Insulin, Glucagon, Schilddrüsenhormone, Wachstumshormon, Cortisol, Testosteron und Östrogene. Dieser “Hormoncocktail” bestimmt häufig tendenziell über “eher schlank” oder “eher übergewichtig”. Das Abnehmen hängt insofern nicht alleine von der Energiebilanz ab, auch wenn diese überholte Theorie nach wie vor von einigen “Experten” verfochten wird. Kalorienzählen alleine bringt also nichts – Sie müssen auch Ihre Hormone in Richtung Fettverbrennung lenken, denn die Hormone beeinflussen z.B. auch wieder die Enzyme. Wie Ihnen das Ganze völlig natürlich über die tägliche Ernährung und über spezielle Mikronährstoffe gelingt, verrate ich Ihnen gerne persönlich.

Ihr Gewichtscoach Martin Lang

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